Säubrennerkirmes 2005
Zufriedenheit bei allen Beteiligten
108 Schweine, das ist das schweinische Ergebnis der Säubrennerkirmes 2005
Schausteller, Standbetreiber, Musiker und das Organisationsteam der Stadtverwaltung sind mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden. Sogar das Wetter hatte Einsehen und verschonte Wittlich von den vorhergesagten Regenschauern. Vielleicht hatte auch der hl. Rochus seine Hände im Spiel, denn ordnungsgemäß bekam er am Samstag nachmittag von Feuerwehrmann Georg Huwer den obligatorischen Blumenstrauß zu seinem Namensfeste überbracht sowie traditionell seine Nase geputzt. Zahlreiche Besucher, unter ihnen auch viele amerikanische Gäste vom Flugplatz Spangdahlem verfolgten das Spektakel am Samstag nachmittag auf dem Marktplatz. Vorher bewegte sich der farbenfrohe und traditonsbewußte Festzug durch die Straßen von Wittlich zum Marktplatz, wo von Protokollant Detlef Bohr das Kirmesprotokoll aus dem Jahre 2004 verlesen wurde. Nach der Meldung des Feuerwehrmanns ging es den Schweinen an den Kragen: Bürgermeister Ralf Bußmer und seine Beigeordneten Albert Klein, Elfriede Marmann-Kunz und Rudolf Bollonia schnitten die erste Sau im Bratenstand an und gaben somit die Saubratenausgabe frei.Doch zuvor wurde am Freitag Abend der Rummelplatz im Beisein der Beigeordneten der Stadt Wittlich, der Damen und Herren des Kulturausschusses sowie der für die Organisation des Rummelplatzes zuständigen Mitarbeiter der Stadtverwaltung Wittlich durch den Bürgermeister mit einer hohen Resonanz der Schaustellerfamilien eröffnet.
Einige Stunden später wurde das Festschauspiel rund um die Säubrennersage im Stadtpark vor voller Zuschauerkulisse aufgeführt. Die Menschenmenge zog mit dem Fackelzug auf den Marktplatz, wo der letzte Akt des Schauspiels, die Kirmeseröffnung vollzogen wurde. Veranstalter und Standbetreiber zeigten sich erfreut, dass die Zuschauer nicht nach dem Schauspiel nach Hause gingen, sondern “die Weinstände am Markplatz und in der Neustraße noch weit nach Mitternacht frequentiert haben”.
Alle drei Musikbühnen wurden an allen Kirmestagen gut angenommen. “Insbesondere am Samstag und Montag Abend waren die Plätze vor den Bühnen brechend voll” so Tanja Winter vom Organisationsteam.
Die Rettungsdienste Deutsches Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst sowie Wittlich‘s Wehrleiter Dietmar Willmroth bescheinigten “eine ruhige Kirmes”. Auch das Ordnungsamt verzeichnete keine besonderen Vorkommnisse. Gut angenommen wurde die Wickelmöglichkeit für Kleinkinder in den Räumlichkeiten des Malteser Hilfsdienstes.
Aufgrund präventiver Maßnahmen und der guten Präsenz der Polizei vor Ort gab es laut Elisabeth Friedrich, Organisatorin des Rummelplatzes, in diesem Jahr keine Probleme mit Schlägereien. Alle zeigten sich glücklich, dass die Kirmes so friedlich wie seit Jahren nicht mehr verlaufen ist. “Durch das geschlossene und einheitliche Auftreten der Polizei konnten potentielle Gewalttäter im Vorfeld ausgeschlossen werden. Dafür gilt mein ganz besonderer Dank der Polizei”, so der Bürgermeister
/tr
